Kriminalkomödie von Gaspard Cabot
Agatha Rompton leitet eine kleine private Pension irgendwo im verregneten Londoner Umland in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Sie führt das Haus mit Ordnung und Disziplin, was sich durch die recht unterschiedlichen Temperamente ihrer Mieterinnen nicht immer einfach gestaltet. Als jedoch eines Tages Miss Crescent erwürgt aufgefunden wird, ist es mit dem Frieden endgültig vorbei. Man beauftragt den Privatdetektiv Victor Brown, der die Gefahr für die drei verbliebenen Damen sofort erkennt – und für zusätzliche Verwirrung sorgt, indem er ihnen mit Jack ungefragt einen zwielichtigen jungen Mann zur Seite stellt.
Zwar nimmt Jack seine Rolle als Beschützer ernst, schleicht aber nachts durchs Haus und schnüffelt ungeniert herum – was sicher auffällig wäre, gäbe es da nicht noch die durchgeknallte Miss Basil, die selbst künstliche Blumen gießt, und die griesgrämige Miss Hans, deren trockener Humor schärfer ist als jedes Küchenmesser. Auch Miss Rompton selbst wirkt nicht ganz so makellos wie sie vorgibt.
Die Elstern ist eine britisch-schwarze Kriminalkomödie voller scharfer Pointen, überraschender Wendungen und Frauen, die man gleichzeitig bewundern, verdächtigen und auf keinen Fall unterschätzen sollte. Ein Abend, der zeigt, wie charmant gefährlich ein gut gepflegtes Geheimnis sein kann.
Produktion: Frauenbund Altusried
Regie: Christian Kaps